Skip to content

über­brück­ung­shil­fen und weit­ere coro­na beihilfen

Über­brück­ung­shil­fen und weit­ere CORONA bei­hil­fen Bun­des und der Län­der für Unternehmen erfol­gre­ich beantragen

Die Coro­na-Krise führt bei vie­len Unternehmen zu Auf­trags- und Umsatzrück­gän­gen. Ins­beson­dere Unternehmen aus solchen Branchen wie Restau­rants, The­ater, Messen, Diskotheken und weit­eren Geschäft­szweigen, die auf­grund von Lock­downs weniger Kun­den bedi­enen kön­nen, bewe­gen sich am Rande der Insolvenz.

 

Die Coro­na-Hil­fen für gewerbliche und freiberu­fliche Unternehmen sind das größte Hil­f­s­paket in der Geschichte der Bun­desre­pub­lik. Die Bun­des- und Lan­desmit­tel, die bish­er zur Bewäl­ti­gung der Krise gewährt wur­den, belaufen sich derzeit auf mehr als 120 Mil­liar­den Euro. (Quelle: Bundeswirtschaftsministerium).

Überbrückungshilfe

Welche coro­na-bei­hil­fen sind derzeit möglich?

Über­brück­ung­shil­fe III Plus

Was wird gefördert?

Bei der Über­brück­ung­shil­fe III geht es um die Förderung von betrieblichen Fixkosten, die im Zeitraum von Juli bis Dezem­ber 2021 ange­fall­en sind. Die Förderung ist ein Zuschuss und beträgt zwis­chen 40% und 100% der ange­fal­l­enen Fixkosten.

Was sind die Voraussetzungen?

Der Prozentsatz der Förderung hängt davon ab, wie stark der Umsatzrück­gang in im Zeitraum Juli bis Dezem­ber 2021 im Ver­gle­ich zum Zeitraum Juli bis Dezem­ber 2019 ist. Voraus­set­zung für den Antrag ist, dass dieser Umsatzrück­gang bei min­destens 30% liegt und Coro­na-bed­ingt ist.

D.h. für diesen Antrag wer­den einzelne Monate des zweit­en Hal­b­jahres 2021 mit entsprechen­den Monat­en in 2019 verglichen. 

Wie wird der Antrag gestellt und welche Nach­weise sind erforderlich?

Der Antrag wird vom “prüfend­en Drit­ten” als Bevollmächtigter für das Unternehmen ein­gere­icht. Der prüfende Dritte kann sein: Wirtschaft­sprüfer, Steuer­ber­ater oder Rechtsanwalt.

Der prüfende Dritte muss diverse Nach­weise ein­holen und diese auf Plau­si­bil­ität prüfen.

Ins­beson­dere wird sich der prüfende Dritte in der Regel fol­gende Unter­la­gen geben lassen:

  • Jahresab­schlüsse ab 2019
  • Steuerbeschei­de ab 2019
  • Jahress­teuer­erk­lärun­gen ab 2019
  • Umsatzs­teuer­vo­ran­mel­dun­gen ab 2019
  • Finanzbuch­hal­tung 2019 bis 2021
  • Nach­weise für einzelne Posten der Fixkosten, ins­beson­dere Mieten, Lizen­zen, Abon­nements, Hygien­e­maß­nah­men, Umbaukosten, IT-Kosten

Antrags­frist ist 31. März 2022.

Da bis März oft­mals noch kein endgültiger Jahresab­schluss für das Vor­jahr vor­liegt, wer­den die Angaben aus dem Antrag später mit der Schlussrech­nung präzisiert. Ergibt sich im Rah­men der Schlussrech­nung ein gerin­ger­er Umsatzein­bruch als im Antrag angegeben, muss entsprechend (anteilig) der Zuschuss zurück­gezahlt werden.

Über­brück­ung­shil­fe IV

Die vor­ge­nan­nten Aus­führun­gen zur Über­brück­ung­shil­fe III gel­ten auch für die Über­brück­ung­shil­fe IV, mit der Aus­nahme, dass als Förderzeitraum Jan­u­ar 2022 bis März 2022 geplant ist. Weit­ere Details sind noch nicht bekan­nt, Vgl. Veröf­fentlichung des BMWi.

neustarthil­fe Plus

Was wird gefördert?

Bei der Neustarthil­fe Plus geht es um eine Betrieb­skosten­pauschale im Zeitraum von Juli bis Sep­tem­ber 2021 und Okto­ber bis Dezem­ber 2021. Die Förderung ist ein Zuschuss und beträgt bis zu 4.500 Euro für Soloselb­st­ständi­ge und Ein-Per­so­n­en-Kap­i­talge­sellschaften und bis zu 18.000 Euro für Mehr-Per­so­n­en-Kap­i­talge­sellschaften und Genossenschaften.

Was sind die Voraussetzungen?

Der Prozentsatz der Förderung hängt davon ab, wie stark der Umsatzrück­gang in im Zeitraum  1. Juli bis 30. Sep­tem­ber 2021 bzw. 1. Okto­ber bis 31. Dezem­ber 2021 Juli im Ver­gle­ich zum Zeitraum Juli bis Dezem­ber 2019 ist. Voraus­set­zung für den Antrag ist, dass dieser Umsatzrück­gang bei min­destens 40% liegt und Coro­na-bed­ingt ist.

D.h. für diesen Antrag wer­den einzelne Monate des zweit­en Hal­b­jahres 2021 mit entsprechen­den Monat­en in 2019 verglichen. 

Wie wird der Antrag gestellt und welche Nach­weise sind erforderlich?

Bei Einzelun­ternehmern kann der Antrag kann entwed­er vom direkt vom Unternehmer oder vom “prüfend­en Drit­ten” als Bevollmächtigter für das Unternehmen ein­gere­icht wer­den. Bei Kap­i­talge­sellschaften oder Genossen­schaften kann der Antrag nur vom prüfend­en Drit­ten ein­gere­icht wer­den. Der prüfende Dritte kann sein: Wirtschaft­sprüfer, Steuer­ber­ater oder Rechtsanwalt.

Der prüfende Dritte muss diverse Nach­weise ein­holen und diese auf Plau­si­bil­ität prüfen.

Ins­beson­dere wird sich der prüfende Dritte in der Regel fol­gende Unter­la­gen geben lassen:

  • Jahresab­schlüsse ab 2019
  • Steuerbeschei­de ab 2019
  • Jahress­teuer­erk­lärun­gen ab 2019
  • Umsatzs­teuer­vo­ran­mel­dun­gen ab 2019

Antrags­frist ist 31. Dezem­ber 2021.

Da Dezem­ber 2021 üblicher­weise noch keine voll­ständi­gen Dezem­ber-Zahlen vor­liegen kön­nen, ist eine Schätzung/Prognose zuläs­sig, die später mit der Schlussrech­nung präzisiert wird. Ergibt sich im Rah­men der Schlussrech­nung ein gerin­ger­er Umsatzein­bruch als im Antrag angegeben, muss entsprechend (anteilig) der Zuschuss zurück­gezahlt werden.

Brauchen Sie weit­ere Informationen

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf der offiziellen Seite des BMWi und des BMF. 

Dort emp­fiehlt sich ins­beson­dere ein Blick in die FAQ.

Wie kön­nen wir sie unterstützen?

Wir haben umfan­gre­iche Erfahrung in der Beantra­gung von Coro­na-Bei­hil­fen, ins­beson­dere auch der Überbrückungshilfen.

Nutzen Sie das For­mu­lar auf unser­er Seite “För­der­mit­tel­ber­atung” um uns einige Eck­dat­en mitzuteilen. Wir melden uns umge­hend bei Ihnen mit ein­er Erstein­schätzung, ob Sie die Voraus­set­zun­gen erfüllen, welche Höhe der Bei­hil­fe möglich ist und welche weit­eren Unter­lan­gen für den Antrag erforder­lich sind.

Hin­weis: in einem gewis­sen Umfang wer­den auch “unsere” Kosten als prüfende Dritte als Bestandteil des Zuschuss­es erstat­tet. Im Rah­men der Über­brück­ung­shil­fe III Plus sind diese Kosten auch Fixkosten, die ggf. bis zu 100% erstat­tet wer­den können.